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SPD Jahreshauptversammlung 2006

Bericht vom 17.05.2006  

Hoher Altersschnitt

Stullner SPD wählt wieder Josef Nachtmann - Heuer "20-Jähriges"

Stulln. (ohr) Sorgen bereitet der Stullner SPD die Altersstruktur des 26 Mitglieder zählenden Ortsvereins: Die 50- bis 59-Jährigen stellen mit rund 45 Prozent den größten Anteil. Als Wurzel für das Fehlen des politischen Nachwuchses sieht Vorsitzender Josef Nachtmann die geringe Bereitschaft zum aktiven Ehrenamt und dem Bekennen zu einer politischen Gruppierung.

Wie die Wahl bei der Hauptversammlung der Genossen ergab, führt den Vorsitz weiterhin Josef Nachtmann, vertreten von Hilde Gerl. Als Kassier ist Manfred Kunz für die Finanzabwicklung verantwortlich und Kurt Planer steht ihm zur Seite. Josef Schießl fungiert als Schriftführer und die Organisationsleitung liegt in Händen von Ludwig Gerl. Zu Beisitzern wurden Alexander Schießl, Peter Schottenheim, Robert Sölch und Regina Ubl gewählt. Die Kasse prüfen Florian Planer und Walter Ubl (neu). Die Wahl der Delegierten brachte folgendes Ergebnis: Den Ortsverein vertritt beim Unterbezirk Josef Nachtmann, im Kreisverband Josef Nachtmann und Hilde Gerl.

Gutes Ergebnis

Nachtmann erinnerte an I die Informationsveranstaltung zu "Hartz IV" sowie die Organisation der Bundestagswahl 2005. Marianne Schieder erhielt bei der Wahl in Stulln 40,22 Prozent der Erststimmen - der Landkreisdurchschnitt lag bei 28,14 Prozent. Das Herbstfest findet heuer am 16. September in Zusammenhang mit der Zwanzigjahrfeier des Ortsverbandes statt.

Nachtmann sprach auch über Gemeindeangelegenheiten: der Vollausbau der Kirchstraße liege im Zeitplan, die Parkflächen vor der Mehrzweckhalle würden aus dem Erlös der 825-Jahr-Feier gepflastert, der Mobilfunkmast am Sportplatz des TSV könne gepflastert werden, das neue Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz werde ab 1. September 2006 umgesetzt und zur Ausweisung eines neuen Baugebietes seien die Überlegungen bereits angelaufen.

"Im Gemeinderat werde bestens informiert und die Zusammenarbeit ist gut," lobte der Vorsitzende. Das Abstimmungsverhalten des Bürgerforums zeige bei Entscheidungen jedoch auch populistische Tendenzen und beweise nicht immer Rückgrat.

Der von Manfred Kunz vorgelegte Kassenbericht wies einen positiven Kassenstand aus, Revisor Robert Sölch bestätigte eine saubere, korrekte Führung der Finanzabwicklung und sein Antrag zur Entlastung der Vorstandschaft wurde einstimmig angenommen.

Depression mache sich breit - die Ursachen liegen in Entscheidungen in Berlin, so Bezirksvorsitzender MdL Franz Schindler bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins. Die Partei werde aus Unzufriedenheit verlassen und "er habe Verständnis dafür".

 

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Anmerkung zu diesem Bericht

von Martin Eules

Zu „populistische Tendenzen“ siehe auch Pressebericht der SPD Jahreshauptversammlung 2005.