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Mit einem Sitz weniger im Rat

Bericht vom 16.12.2008

Mit einem Sitz weniger im Rat

Bürgerforum reflektiert seine veränderte Rolle

Stulln. (foa) „Auch wenn wir nur zwei Vertreter im Gemeinderat haben – viele Stullner sind der Meinung, das Bürgerforum ist auf dem richtigen Weg.“ So fasste Vorsitzender Franz Rauch auf der Jahreshauptversammlung des Bürgerforums die aktuelle Situation zusammen.

„Sehr gutes Ergebnis“

Bürgermeisterkandidat Martin Eules habe „ein sehr gutes Ergebnis erzielt, nachdem sich die anderen Fraktionen nicht getraut haben, einen eigenen Kandidaten aufzustellen“, führte Rauch in seinem Rechenschaftsbericht aus. Außerhalb des politischen Lebens trafen sich die Mitglieder des Bürgerforums zum Beispiel zu einer Wanderung, einem Grillfest sowie zum Bierbrauen mit Brauingenieur Jürgen Ferschl.

Verlust bitter empfunden

Fraktionssprecher Martin Eules ging besonders auf die Kommunalwahl im März 2008 ein. 21,3 Prozent der Stimmen entfielen auf das Bürgerforum; damit verlor die Gruppierung einen Sitz im Gemeinderat. „Das ist sehr bitter“, so Eules – zumal nur 67 Stimmen für einen dritten Sitz fehlten. Er selbst holte als Bürgermeisterkandidat 23 ,8 Prozent. „Auch wenn es nicht gereicht hat – die Stimmen waren nicht umsonst“, so Eules, „denn ich werde mich weiterhin für Stulln und die Belange der Bürger einsetzen.“ Im Weiteren verteidigte er das Vorschlagsverhalten des Bürgerforums bei der Wahl der stellvertretenden Bürgermeister. Er ging auf eine Aussage des Bürgermeisters Hans Prechtl ein, dass das Vorgehen des Bürgerforums einer Handreichung nicht dienlich sei. „Wir sind der Meinung, dass wir durchaus akzeptable Vorschläge für den Zweiten und Dritten Bürgermeister gemacht haben“, sagte Eules. „Wenn uns die CSU deswegen die Hand nicht reichen kann, soll sie sie behalten.“

Für Tempomessung

Kassierin Margit Scharf verschaffte den Mitgliedern einen Überblick über die Finanzlage der Gruppierung; Franz Neudecker und Johanna Winter stellten bei der Kassenprüfung keine Unregelmäßigkeiten fest. In seinem Ausblick auf das Jahr 2009 kündigte Rauch an, die Jahreshauptversammlung vom Herbst auf das Frühjahr zu verlegen, um den Termin dem Rechnungsjahr anzupassen. Außerdem plant die Gruppierung Veranstaltungen wie ein Ritteressen und verschiedene Feste, sowie Besuche auf den Veranstaltungen der anderen Ortsvereine. Aus der Versammlung kam die Anregung, im Gemeinderat eine Geschwindigkeitsmessung in der Kirchstraße vorzuschlagen. Besonders an der Kreuzung zur Barbarastraße seien viele Verkehrsteilnehmer mit viel zu hoher Geschwindigkeit unterwegs.

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