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Konstituierende Sitzung MZ

Bericht vom 09.05.2008

Erfolgreiche Arbeit fortsetzen

KOMMUNALPOLITIK
Annemarie Frank (CSU) ist als 3. Bürgermeisterin von Stulln die erste Frau in diesem Amt. Zweiter Bürgermeister bleibt Josef Nachtmann (SPD).

STULLN. In der konstituierenden Sitzung im Gemeindezentrum war eine Allianz aus CSU, FWG und SPD die bestimmende Kraft. Einig war sich das Gremium, dass es wie bisher zwei Stellvertreter für Bürgermeister Hans Prechtl (CSU) geben solle. Als 2. Bürgermeister wurde von der SPD Josef Nachtmann vorgeschlagen, der bereits im Januar zum Nachfolger des verstorbenen Amtsinhabers Georg Plöd gewählt worden war. Auf ihn entfielen zehn Stimmen, auf Thomas Rohrwild (CSU), der überraschend vom Bürgerforum vorgeschlagen wurde, zwei Stimmen, auf Franz Jauernig (FWG) eine Stimme. Bei der Wahl des 3. Bürgermeisters entfielen auf Annemarie Frank zehn Stimmen, auf Hubert Obermeier (FWG), vorgeschlagen vom Bürgerforum, drei Stimmen. Die Wahl am 2. März habe keine wesentlichen Veränderungen gebracht, stellte Bürgermeister Prechtl in seiner Bilanz fest. Das Gremium repräsentiere reiche kommunalpolitische Erfahrung (über die längste mit 18 Jahren verfügen er selber und Hilde Gerl), und sei mit einem Altersdurchschnitt von 48 Jahren gut aufgestellt. Sein Wunsch: Gemeinsam den Erfolg der letzten sechs Jahre fortführen. (sss)

REGULARIEN

Die Wahl und die Regularien wurden unter der Leitung von Bürgermeister Hans Prechtl und Verwaltungsleiter Peter Hesl problemlos abgewickelt:

Die Satzung zur Regelung von Fragen des örtlichen Gemeindeverfassungsrechtes vom 13. Mai 2002 gilt bis auf weiteres weiter.

Das Sitzungsgeld beträgt pro Sitzung 20 Euro, für die Mitglieder des Rechnungsprüfungsausschusses 30 Euro pro Sitzungstag. An Verdienstausfall für Freiberufler werden 17 Euro vergütet. Für Reisekosten gilt das Reisekostengesetz. Auf Frage von Josef Nachtmann berichtete Peter Hesl, dass in Schwarzenfeld und Schwarzach das Sitzungsgeld ebenfalls 20 Euro betrug. Eine Erhebung seines Wernberger Kollegen in 30 Gemeinden habe ein Sitzungsgeld von 15 bis 25 Euro ergeben.

Der Rechnungsprüfungsausschuss und die Verbandsversammlungen der VG und des Zweckverbandes wurden nach dem deHondt’schen Verfahren besetzt. Beim Zweckverband verzichtete die CSU auf den ihren zustehenden zweiten Sitz. Er kam der SPD zugute.

Über die Vergütungen der drei ehrenamtlichen Bürgermeister und die Geschäftsordnung wird in der nächsten Sitzung entschieden, die für 27. Mai festgelegt ist. (sas)

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