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Herzendamm II

Bericht vom 26.09.2008

13 Grundstücke für Häuslebauer

"Herzendamm II": Gemeinderat billigt Bebauungsplanentwurf - Größe: 11 000 Quadratmeter

Stulln. (ohr) Einstimmig billigte der Gemeinderat den Bebauungsplanentwurf "Herzendamm II". Die Festsetzungen berücksichtigen neue Entwicklungen und räumen dem Bauwerber großzügige Gestaltungsmöglichkeiten ein. Voraussichtlich werden die Baumaschinen im Frühjahr 2009 anrollen und Bauwillige können im Sommer mit der Errichtung eines Eigenheimes beginnen.

Bürgermeister Hans Prechtl erinnerte an die notwendige Änderung des Flächennutzungsplanes durch die beschlossene Aufstellung des Bebauungsplanes "Herzendamm II". Geschäftsführer Werner Renner und Ingenieur Manfred Pirner vom beauftragten Planungsbüro stellten die Planunterlagen und den Erläuterungsbericht der fünften Änderung des Flächennutzungsplanes vor.

Das Gremium billigte die vom 1. August vorgestellte Fassung und sie dient als Grundlage zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden. Das Baugebiet hat eine Größe von rund 11 000 Quadratmetern mit 13 Bauparzellen und einer Ringstraße und ist durch Optionsverträge für die Gemeinde gesichert. Die Vertreter des Planungsbüros stellten den Bebauungsplanentwurf mit integriertem Grünordnungsplan vor und sprachen wesentliche textliche und planzeichnerische Festsetzungen an, die dem Bauwerber großzügige Gestaltungsmöglichkeiten gewähren: Unter anderem eine großräumige Baugrenze, die offene Bauweise des Baukörpers, verschiedene Dachformen, keine verbindliche Festsetzung der Firstrichtung, Dachneigung von sieben bis 48 Grad und als Dachfarben sind Schwarz, Rot, Braun und Grautöne zulässig. Auf Anregung von Thomas Rohrwild soll der Ortgangüberstand von den vorgesehenen 50 auf maximal 70 Zentimeter erweitert werden. Zwei Stellplätze je Bauparzelle erachtet das Gremium für ausreichend.

Günstigste Lösung

Als Abwasserentsorgung biete sich das Mischsystem als günstigere Lösung an und das Schmutzwasser wird mittels eines neu zu erstellenden Stranges in den bestehenden Kanal im Tonweg eingeleitet, so Renner. In diesem Zusammenhang bedankte sich Bürgermeister Hans Prechtl bei den Eheleuten Kiener für die Einräumung einer Grunddienstbarkeit durch ihr Grundstück. Hinsichtlich des Grünordnungsplanes wird auf Vorschlag des Bürgermeisters die öffentliche Bepflanzung spätestens zwei Jahre nach Erschließungsbeginn ausgeführt.

Einstimmiger Beschluss

Nach den einstimmigen Beschlussfassungen zum Vorentwurf des Bebauungsplanes "Herzendamm II" meinte Bürgermeister Hans Prechtl: "Der letzte Stempel ist noch nicht aufgedrückt, aber ein großer, wichtiger Schritt ist getan worden".

Prechtl appellierte an die Bevölkerung, das noch im Privatbesitz befindliche Grundstück nicht als Entsorgungsfläche für Grüngut zu benutzen und verwies auf die Möglichkeit an jedem Samstag im Bauhof. Jede anderweitige Ablagerung außerhalb des eigenen Gartens ist verboten.
 

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