Besuchen Sie uns auf

CSU Jahreshauptversammlung

Bericht vom 26.07.2008

"Damit lässt sich gut arbeiten"

CSU zieht Schlüsse aus dem Kommunalwahlergebnis - Unverständnis gegenüber Bürgerforum

Stulln. (ohr) Zwei Ereignisse im abgelaufenen Berichtszeitraum stellte CSU-Ortsvorsitzender Hans Prechtl in der Jahreshauptversammlung als herausragende Höhepunkte deutlich heraus: Die Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des CSU-Ortsverbandes mit der Festansprache des damaligen Staatsministers des Innern, Dr. Günther Beckstein und die Kommunalwahl 2008.

Der Bayerische Ministerpräsident habe sein Wort gehalten. Bei der Terminanfrage am 8. November 2006, so der Vorsitzende, war die Ankündigung zum Rücktritt von Dr. Edmund Stoiber am 18. Januar 2007 nicht absehbar. Trotz der geänderten Situation kam aus München keine Absage und so zog am 15. Mai 2007 ein hochkarätiger Referent in den Bodensteiner-Saal ein.

Das Ziel erreicht

Bei der Kommunalwahl wurde das gesteckte Ziel - die Erhaltung von sechs Sitzen - erreicht: "Die Bestätigung der amtierenden Mandatsträger ist ein deutlicher Vertrauensbeweis", so Prechtl. "Die CSU-Liste war mit ihren 24 Kandidaten optimal besetzt und bewies gegenüber 2002 auch Kontinuität. 16 Bewerber kandidierten bereits vor sechs Jahren, acht Personen stellten sich erstmals zur Wahl und auch ohne Quote standen sechs Frauen auf dem Wahlvorschlag". Die offene Liste sei die beste Entscheidung gewesen.

Auf den Bürgermeister entfielen 747 von 960 Stimmen (76,2 Prozent) und bei der Gemeinderatswahl erhielt die CSU 9.347 Stimmen (42,8). Die Listenverbindung mit der SPD bescherte den Freien Wählern einen dritten Platz. Trotz dieses Zusammengehens fehlten der CSU nur 70 Zähler für ein siebtes Mandat. Die Wahlbeteiligung sank in Stulln im Vergleich zu 2002 von 82,5 auf 75,4 Prozent. Doch auch trotz des Rückgangs ist die Wahlbeteiligung laut "in Ordnung". Mit dem Wahlergebnis könne im Gemeinderat gut gearbeitet werden. Seit 10. Februar 2008 ist der CSU - Ortsverband online. Für die schnelle Internetpräsenz gebührt vor allem Stefan Wittmann Dank.

Unverständliche Haltung

Hinsichtlich der Wahl der weiteren Bürgermeister in der konstituierenden Sitzung am 6. Mai stieß das Vorschlagsverhalten des Bürgerforums auf Unverständnis. Einer Handreichung diene ein solches Vorgehen nicht, aber die CSU-Fraktion sei damit nicht aus der Bahn zu bringen gewesen.

Bei den gemeindlichen Themen ging Bürgermeister Hans Prechtl unter anderem auf die Ausweisung des neuen Baugebiets "Herzendamm II" ein . Durch die Planung von 13 Parzellen passe sich die Gemeinde dem allgemeinen Rückgang der Bautätigkeit an. Ab Sommer 2009 könne gebaut werden. Aktuell stehen in "Haselberg III" vier Plätze zur Verfügung. Mit der errechneten Fläche von 1 800 Quadratmetern für den Radweg von Stulln nach Grafenricht werde wesentlich mehr Fläche erforderlich als angenommen. Der Ausbau des Teilstückes am Stullner Berg werde weiterhin verfolgt.

Im Ausblick verwies Prechtl auf Termine: Sommernachtsfest für alle Mitglieder und Gemeinderatskandidaten der CSU-Liste am 2. August bei Familie Sorgenfrei um 19.30 Uhr. Die Bürgerversammlung findet im Herbst statt.

Finanzverwalter Franz Sorgenfrei bilanzierte Einnahmen sowie Ausgaben des 45 Mitglieder zählenden Ortsverbandes - ein Anstieg um 2 Personen - und konnte einen positiven Kassenstand bekannt geben.

Für 25jährige Verbandstreue zeichnete Vorsitzender Prechtl Alois Bierler und Hermann Fick aus Brensdorf mit einer Urkunde und der silbernen Ehrennadel aus und würdigte die Jubilare als die Stützen der Partei. Bürgermeister Hans Prechtl verabschiedete Leo Vetter nach zwölfjähriger Tätigkeit als Gemeinderat aus der CSU- Fraktion und bedankte sich für sein großes Engagement.

Bescheide im Herbst

Auf die Anfrage von Hermann Fick bezüglich der Zahlungsbescheide zum Ausbau der Ortsdurchfahrt in Brensdorf müssen laut Mitteilung des Bürgermeister die Anlieger voraussichtlich im Herbst 2008 rechnen.

zurück

 

 

Anmerkung zu diesem Bericht:

von Martin Eules

Wenn man einer anderen Fraktion, nach einer ordentlichen, demokratischen Wahl, nur weil sie andere Kandidatenvorschläge hatten, die Hand nicht mehr reichen möchte, so ist dies in meinen Augen charakterlos.

Aussage des Bürgermeisters auf der konstituierenden Sitzung im Mai 2009